„Spaß“ mit der Deutschen Bahn AG

Ich bin ja eigentlich überzeugter Autofahrer und überhaupt kein Freund öffentlicher Verkehrsmittel. Wenn ich dienstlich unterwegs bin, hat das Bahnfahren aber durchaus Vorteile. So kann man die Zeit nutzen, um zu arbeiten.

ICE 377 am Berliner Hauptbahnhof

ICE 377 am Berliner Hauptbahnhof

Seit einiger Zeit bietet mir die Deutsche Bahn AG recht regelmäßig zu Preisen zwischen 16 und 24 Euro Upgrades in die 1. Wagenklasse für meine Fahrten nach Berlin und wieder zurück nach Hessen an. Dieses Angebot nehme ich gerne an, denn in der 1. Klasse sitzt man doch deutlich bequemer.

Gestern und vorgestern war ich wieder einmal in Berlin, um die Kollegen von teltarif.de zu besuchen. Für die Hinfahrt war dieses Mal eine „offizielle“ Verspätung von fast einer Stunde angekündigt. Hintergrund waren offenbar Gleisbauarbeiten.

In der Tat wurde der Zug über Magdeburg und Potsdam geleitet, anstatt die gewohnte Route über Wolfsburg und Berlin-Spandau zu fahren. Die Verzögerung war ärgerlich, dafür war die für mich neue Strecke recht abwechslungsreich und selbst der Mobilfunkempfang war besser als befürchtet.

Die Rückfahrt gestern sollte nur rund zehn Minuten früher als gewohnt beginnen – allerdings von Gleis 6, ganz unten im Berliner Hauptbahnhof gelegen. Ich bin extra entsprechend früher aufgebrochen, um der neuen Abfahrtzeit Rechnung zu tragen. Das wäre nicht nötig gewesen, wie sich später herausstellte.

Während die Bahn-App bis zuletzt behauptete, es ginge früher und von Gleis 6 los, zeigte die Anzeigetafel im Bahnhof die gewohnte Abfahrtzeit und Gleis 14 an, das am „anderen Ende des Bahnhofs“ – nämlich ganz oben – liegt.

Ich fragte zwischenzeitlich nach und erhielt die Information, der ICE 377 in die Heimat würde in der Tat von „oben“ fahren, allerdings von Gleis 13. Dort angekommen wurde mein Zug allerdings nicht angezeigt.

Dafür tauchte er dann doch wieder auf – allerdings auf der Anzeigetafel für Gleis 14. Zudem sollte der Zug nun 15 Minuten Verspätung haben und in veränderter Wagenreihung fahren.

Die letztgenannte Information stimmte, die erste allerdings nicht, denn der ICE tauchte nun noch recht pünktlich am Gleis 14 auf. Die Abfahrtzeit wurde auf „+5“ korrigiert, schlussendlich sind wir aber sogar mit nur einer oder zwei Minuten Verspätung abgefahren.

Langweilig wurde es demnach gestern Nachmittag nicht. Bis zur Ankunft in Fulda, wo ich stets für die letzten Kilometer nach Hause in den Regionalexpress umsteige, haben sich dann doch noch acht Minuten Verspätung ergeben. So habe ich es gerade noch geschafft, dort wie üblich etwas zu essen, denn – oh Wunder – der Regionalexpress war sehr pünktlich, so dass ich kurz nach 21 Uhr wieder zuhause war.

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2 Antworten to “„Spaß“ mit der Deutschen Bahn AG”

  1. Axel Says:

    Hast Du mal geschaut ob schon die neuen Repeater eingebaut wurden? Erkennbar am neuen Smartphone Symbol?

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