WWDC: Apple zeigt iOS 11 und mehr

Gestern Abend fand die alljährliche Keynote zu Apples Entwicklerkonferenz WWDC statt. Gut zwei Stunden dauerte das Event. Dabei hat der Hersteller einige durchaus interessante Produkte gezeigt.

iOS 11 schon ausprobiert

iOS 11 schon ausprobiert

Da wären zum einen die neuen iPads. Ein 12,9 Zoll großes Tablet wäre mir persönlich viel zu groß, während mir das Modell mit 10,5 Zoll großem Touchscreen gut gefallen würde.

Da ich mir erst vor einem Jahr das iPad Pro mit 9,7 Zoll großem Display zugelegt habe, kommt ein Neukauf natürlich nicht in Frage. Ein Tablet möchte ich eigentlich erst dann ersetzen, wenn es hardwaremäßig alle Viere von sich streckt oder keine Firmware-Updates mehr erhält. Das kann natürlich noch dauern.

Dann hat Apple den HomePod vorgestellt. Der „Siri-Lautsprecher“ gefällt mir eigentlich ganz gut, der Preis allerdings weniger. 350 US-Dollar können dann hierzulande gut und gerne 399 Euro werden.

Für den Preis eines HomePod würde ich schon zwei Sonos-Play1-Boxen bekommen, die für meine Zwecke einen deutlich besseren Funktionsumfang bieten würden. Mir würde es nur um Multimedia gehen, für Heimautomation fehlt mir die Hardware und ich habe nicht vor, in diesem Segment zu investieren.

Dann schließlich die Macs. Das 12-Zoll-MacBook verfügt weiter nur über einen einzigen USB-3.1-Anschluss und kommt damit für mich nicht in Frage. Schade, dass es die 11-Zoll-Version des MacBook Air nicht mehr gibt. Das 13-Zoll-Modell ist für mich wenig attraktiv.

Als werde ich mir wohl in den kommenden Monaten das MacBook Pro mit 13-Zoll-Monitor etwas näher ansehen, das nur 20 Gramm mehr als das gleich große MacBook Air wiegt. Ein neues Notebook steht nämlich definitiv bei mir auf der Agenda, zumal man meinem MacBook Air sein Alter (sechs Jahre) doch allmählich anmerkt.

Sehr erfreulich finde ich, dass alle Macs, die mit macOS 10.12  kompatibel sind, auch ein Update auf die Betriebssystem-Version 10.13 bekommen. Etwas skeptisch bin ich bezüglich des neuen Dateisystems, das Apple nun einführt. Das könnte bei der Nutzung von NTFS-formatierten Festplatten (zum Dateiaustausch mit Windows-Nutzern) zu Problemen führen.

Bliebe iOS 11. Die für mich interessanteste Neuerung ist das konfigurierbare Kontrollzentrum, das mir sehr gut gefällt. Es ist allerdings unverständlich, dass Apple das jetzt erst bringt. Android und sogar Windows Phone können das schon lange.

Einen echten Wow-Effekt hatte ich während der Keynote eigentlich nur, als der iMac Pro vorgestellt wurde. Der ist mit einem Einstiegspreis von 5000 Dollar aber doch jenseits dessen, was ich für einen Computer auszugeben bereit bin. Ansonsten haben wir sinnvolle Weiterentwicklungen gesehen.

Auf meinen Produktivgeräten werde ich die iOS-11-Beta nicht installieren. Auf einem iPhone-7-Plus-Testgerät habe ich das neue Betriebssystem wiederum schon installiert, um es auf teltarif.de ausführlich unter die Lupe zu nehmen.

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