Afrika 2000: Sun City – das Las Vegas Südafrikas

Rückblick auf Donnerstag, 26. Oktober 2000:

Ich war ziemlich müde und daher schon gegen 21.30 Uhr im Bett. Kurz nach Mitternacht wurde ich durch ein schweres Gewitter geweckt. So schnell konnte ich auch nicht mehr einschlafen. Das Gewitter tobte sich stundenlang aus und außerdem war mir das Bett viel zu klein.

Besuch in Sun City

Besuch in Sun City

Irgendwann muss ich doch noch einmal eingeschlafen sein, doch um 05.30 Uhr war ich endgültig wach. Ich sah nun etwas fern und hörte Radio. Duschen wollte ich eigentlich auch, aber das warme Wasser funktionierte nicht, so dass ich davon wieder Abstand nahm.

Gegen 07.45 Uhr haben wir gefrühstückt. Der Himmel war nach wie vor bedeckt und auch die Wettervorhersage für die Region um Johannesburg und Pretoria war nicht sonderlich gut. Im Nordwesten sollte es aber besser werden. Da unser heutiges Reiseziel, Sun City – das Las Vegas Südafrikas – in dieser Richtung liegt und es außerdem nicht kalt war, entschied ich mich für ein T-shirt und eine kurze Hose.

Ich sollte Recht behalten. Wir fuhren über die N 4 durch Pretoria Richtung Rustenburg und bogen später auf die R 556 nach Sun City ab. Hier riss die Wolkendecke auf und kurze Zeit später war der Sommer wieder da.

Am späten Vormittag kamen wir in Sun City an. Pro Person waren zunächst einmal 40 Rand Eintritt fällig. Darin enthalten waren je zwei Spielmarken für das Casino.

Das erste Problem war, einen Parkplatz zu finden, der auch von Tagesbesuchern genutzt werden darf. Nach mehreren fehlgeschlagenen Versuchen fanden wir einen Parkplatz am anderen Ende der Stadt, die eigentlich nur aus Hotels besteht.

Am ersten Hotel angekommen, kam dann zunächst einmal die Ernüchterung: Man hat nur Zutritt, wenn man in dem Hotel auch übernachtet. Wir brauchten einen Film und da es in dem Hotel Geschäfte gibt, die Souvenirs und auch Filme verkaufen, hatte einer der Wächter ein Einsehen. Wir duften eintreten.

Später durften wir sogar auf den „King Tower“, einen zum Hotel gehörenden Turm, der eine Aussicht auf die ganze Stadt und die nähere Umgebung bietet. Klar, dass ich dort viele Fotos gemacht habe.

Später sind wir durch die ganze Stadt gelaufen – bei nun wieder mehr als 30 Grad im Schatten, wobei es kaum schattige Plätze gab.

Mittags haben wir eine Kleinigkeit im Sun City Hotel gegessen. Hier hat man problemlos Zutritt, da sich in diesem Hotel auch das Casino befindet.

Im Casino sieht es ähnlich aus wie in vergleichbaren Spielstätten in Las Vegas. Nur ist alles eine Nummer kleiner. In Sun City gibt es nur dieses eine Casino, während man in Las Vegas in jedem Hotel eine Spielhölle findet.

Nachmittags gingen wir zurück zum Auto und fuhren nach Rustenburg. Dort sollte unser letztes Nachtlager in Südafrika sein.

Als wir ankamen, war es zunächst einmal gar nicht so einfach, die Unterkunft zu finden. Die Karte, die wir dieses Mal zur Verfügung hatten, war nicht besonders gut.

Gegen 17.00 Uhr fanden wir schließlich die Seitenstraße südlich der Stadt, in der sich laut Beschreibung die Bushvillows, unsere Unterkunft, befinden mussten.

Nach etwa einem Kilometer mussten wir an einem Security Posten vorbei. Danach verschlechterten sich die Straßenverhältnisse. Es ging weiter auf einem Geröllweg. Größere Steine mussten wir zur Seite legen, um keinen Schaden am Auto zu riskieren.

Nach einem weiteren Kilometer kamen wir am Quartier an. Von außen machte es einen schlechten, heruntergekommenen Eindruck. Die Zimmer waren aber trotzdem ganz O.K.. Für eine Nacht würde es auf jeden Fall gehen.

Nach dem Check in fuhren wir zum Esssen wieder in die Stadt. Wir wollten aufgrund der Straßenverhältnisse vor der Dunkelheit zurück sein.

Wir steuerten zunächst eine Tankstelle an, um voll zu tanken, Wasser- und Ölstand sowie Reifendruck nachsehen zu lassen. Schließlich sollte es am nächsten Tag über den Transkalahari Highway zurück nach Windhoek gehen.

In einer Mall am Stadtrand fanden wir dann eine Pizzeria. Nach dem Essen kauften wir noch Getränke für die Nacht und fuhren zurück ins Quartier.

An Schlafen war zunächst nicht zu denken, da es ab etwa 21.00 Uhr wieder ein schweres Gewitter gab. So schlief ich erst gegen Mitternacht ein.

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