Mit Google Maps Navigation durch den Nordosten der USA

Google Maps Navigation ist bekanntermaßen nicht gerade die neueste Erfindung. Bislang habe ich den Dienst aber nie verwendet. In meinem Auto in Deutschland nutze ich schon seit vielen Jahren ein fest installiertes Navigationsgerät. Navi-Software ist für mich daher nur im Mietwagen relevant – etwa hier in den USA oder auch auf den Kanarischen Inseln.

Unterwegs mit Google Maps Navigation

Unterwegs mit Google Maps Navigation

Bislang habe ich stets Here Maps bzw. Here Drive+ verwendet – einst exklusiv auf Windows Phone gestartet und mit dem Vorteil, dass sich das Kartenmaterial auch lokal in den Handyspeicher laden lässt, so dass kein Datenvolumen verbraucht wird. Mit einer solchen Onboard-Lösung komme ich beim Huawei Mate 8 mit seinen nur 32 GB Speicher aber nicht sehr weit. Andererseits ist Datenvolumen auch nicht mehr so sehr das Problem wie in der Vergangenheit.

Das Huawei Mate 8 hat einen für die Navigation angenehm großen Bildschirm, ich kann das Gerät recht gut in meinem Mietwagen, einem Ford Focus, platzieren. So habe ich das von Haus aus mitgelieferte Navigationssystem von Google einmal ausprobiert. Bisher waren meine Erfahrungen durchweg positiv.

Google Maps Navigation hat schon durch die ungefähre Eingabe meines jeweils nächsten Ziels entsprechende Vorschläge angezeigt, so dass ich den richtigen Treffer nur noch auswählen musste. Die Navigation selbst klappt sehr gut und selbst die Aussprache englischer Straßennamen trotz deutscher Benutzerführung gelingt meist ganz brauchbar.

Der Fahrspurassistent ist super, es fehlt mir aber die Angabe der gerade erlaubten Höchstgeschwindigkeit, zumal es teilweise immer eine Weile dauert, bis diese angezeigt wird. Einmal ist in den vergangenen Tagen die App abgestürzt. Ansonsten hat sie sehr zuverlässig gearbeitet. Dabei wurde stets auch die aktuelle Verkehrslage berücksichtigt.

Keine Probleme gibt es zudem, wenn man sich teilweise durch Regionen bewegt, in denen es keine Funkversorgung gibt. Das hatte ich vor einigen Tagen im Great Smoky Mountains Nationalpark. Offenbar lädt Google Maps die Karten für eine ausreichend dimensionierte Region vorab in den Cache. So klappte der Dienst, obwohl ich zum Teil 50 Meilen und mehr ohne Mobilfunkempfang unterwegs war.

Grundsätzlich kann man Google Maps Navigation sehr empfehlen. Im eigenen Auto möchte ich nach wie vor nicht auf ein „echtes“ Navi verzichten, aber im Mietwagen ist der kostenlose Google-Dienst eine echte Alternative.

Eine Antwort to “Mit Google Maps Navigation durch den Nordosten der USA”

  1. Ralph A. Schmid Says:

    Ja, meine Erfahrungen sind ähnlich – und bei frischen Unfällen hat mir Google-Navigation echt schon paarmal den Tag gerettet, da nahezu verzugslos die Sperrung der Autobahn auftauchte und ohne zu Zögern hervorragende Umleitungen über irgendwelche Schleichwege abseits der offiziellen „U xy“-Umleitungen herausgearbeitet wurden.

    Da ich ja in Sachen Auto Wenigfahrer bin und nur Firmen/Mietwagen nutze, bei denen ich nie so genau weiß, ob und wenn ja was für Navigationstechnik verbaut ist, mit Google weiß ich, was ich habe. Wenn ich zur Firma xyz will, dann muß ich nicht wie sonst oft im Auto am Rad drehen und drücken und mühsam Buchstaben für Buchstaben eingeben, sondern es reicht meist der Anfang der Firmennamens, und auf der ersten Seite der Trefferliste ist eh das Ziel schon weit oben dabei.

    Alles in Allem begeisternd, und die Details der Echtzeitinformationen zur Verkehrsdichte brechen bis auf eine temporäre Baustellenampel in der Einöde runter, vor der zehn Autos warten. Das ist echt der Hammer! Google weiß alles.

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