Erste Eindrücke vom Samsung Galaxy S7 und Galaxy S7 Edge

Im Rahmen meines Besuchs bei den Kollegen von teltarif.de in Berlin habe ich derzeit auch die Möglichkeit, mir das Samsung Galaxy S7 und das Samsung Galaxy S7 Edge einmal anzusehen. Den Schwerpunkt lege ich dabei auf das Edge-Modell, da ich ja bekanntermaßen ein Freund von Smartphones mit großen Displays bin.

Samsung Galaxy S7 Edge im Hands-on

Samsung Galaxy S7 Edge im Hands-on

So richtig groß ist das Samsung Galaxy S7 Edge allerdings gar nicht. Der Trick: Samsung hat das Gerät nur in der Vertikalen, nicht aber in der Horizontalen gegenüber dem „kleinen“ Galaxy S7 vergrößert. Dadurch hat man ein Mehr an Display zur Verfügung, ohne dass das Handy unhandlich ist.

Ansonsten verfügt das Samsung Galaxy S7 Edge natürlich über ein Display mit abgerundeten Außenseiten, wobei man sich über den Sinn oder Unsinn dieser Bauweise sicher streiten kann. Darüber hinaus sind beide Smartphones weitgehend identisch.

Die Geräte sind hervorragend verarbeitet, sie verfügen über sehr gute Displays und mit Android Marshmallow über ein aktuelles Betriebssystem. Das vom Huawei Mate 8 bekannte Problem, dass Hintergrundaufgaben nicht oder nur unzuverlässig erledigt werden, besteht bei Samsung nicht.

Das Betriebssystem läuft flüssig und hat von Samsung auch wieder sinnvolle Erweiterungen wie die getrennte Lautstärke-Wahl für Rufton und Benachrichtigungen mit auf den Weg bekommen. Mit der TouchWiz-Oberfläche kann ich mich wiederum auch in der aktuellen Version nicht anfreunden, aber ein anderer Launcher ist natürlich schnell installiert.

Was mir besonders gut gefällt: Die Smartphones verfügen noch über einen microUSB-Anschluss anstelle von USB-C. Ich hasse es, dass hier schon wieder eine neue Norm durchgesetzt werden soll, so dass man nun über Jahre wieder mit einer Stecker-Variante mehr durch die Lande ziehen muss.

Die Klangqualität bei Telefonaten ist O.K., kann aber nicht mit dem Microsoft Lumia 950 mithalten, das derzeit diesbezüglich wohl Referenz ist. Etwas lauter könnte die Hörmuschel der Samsungs bei Anrufen sein. In belebter Umgebung könnte die Sprachverständlichkeit schwierig werden.

Besser als bei früheren Samsung-Smartphones klingt der Lautsprecher, auch wenn er nicht ganz mit dem Huawei Mate 8 mithalten kann. Eines der Killerfeatures ist für mich zudem das Tastatur Cover, mit dem sich die Geräte quasi zu einer Art Blackberry umbauen lassen.

Im direkten Vergleich mit dem Blackberry Priv zeigt sich, dass Blackberry mit dem Snapdragon 808 wohl am falschen Ende gespart hat – und das bei einem Verkaufspreis, der noch oberhalb des Preises für das Samsung Galaxy S7 liegt. Das Priv ist eine lahme Ente, während die Samsung-Handys oder auch das Huawei Mate 8 absolut flüssig laufen.

Aus aktueller Sicht ist das Samsung Galaxy S7 Edge meiner Meinung nach das beste Smartphone auf dem Markt. Ich persönlich hätte mir am Edge-Modell allerdings auch in die „Breite“ ein größeres Display gewünscht. Gäbe es in Deutschland die Dual-SIM-Version des Boliden, so hätte ich das Gerät wohl noch gestern Abend bestellt.

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