Pebble Smartwatch vs. Apple Watch

Seit Freitag ist die Apple Watch nun also erhältlich – zwar in minimalsten Stückzahlen, aber sie wird ausgeliefert. Die Kollegen von teltarif.de in Berlin haben quasi sechs Richtige im Lotto gehabt und bereits ihr ganz normal bestelltes Exemplar erhalten.

Pebble Time und Pebble Time Steel (Foto: Pebble)

Pebble Time und Pebble Time Steel (Foto: Pebble)

Ich selbst habe die Uhr bis heute nicht in Natura gesehen, dafür aber ein ziemlich gutes Video, das von Areamobile veröffentlicht wurde und die Einrichtung und Funktionen der Handy-Uhr zeigt. Das Video zeigt: Die Apple Watch ist keine Uhr, sondern ein kleiner Computer, mindestens aber ein iPhone nano.

Das Teil kann wirklich viel und wenn ich sehe, wie viele Apps mittlerweile mit Unterstützung für die Uhr herauskommen, dann ist das durchaus ein schlüssiges Konzept. Ich verstehe zwar nach wie vor nicht, warum dieses Zubehör teurer als das dazu gehörende iPhone ist, aber das ist durchaus mehr als alles, was man bislang auf dem Smartwatch-Markt gesehen hat.

Das große Aber lautet aber: Wer braucht diesen Nano-Computer am Handgelenk? Wer nutzt wirklich diese Vielfalt an Funktionen und Features? Irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, auf einem Mini-Display am Handgelenk herumzufuchteln, wenn mir sogar die bisherigen iPhones (vor der aktuellen Generation) zu klein waren.

Was ich wirklich zu schätzen weiß sind Benachrichtigungen am Handgelenk. Man braucht nicht mehr wegen jeder Kleinigkeit das Smartphone und wenn auf meiner Pebble keine Nachricht eingegangen ist, weiß ich, dass auf dem Handy auch nichts wichtiges auf mich wartet.

Aber alles andere? Da bin ich aktuell skeptisch, ob sich dafür eine Neuanschaffung in finanzieller Größenordnung eines einwöchigen All-inclusive-Urlaubs auf den Kanarischen Inseln lohnt. Zumal man ja mit einer Apple Watch auch handfeste Nachteile in Kauf nehmen muss. Das Teil wird niemals an einem Android-Smartphone funktionieren, dafür will es mindestens jede Nacht ans Ladekabel.

Ich denke, für meine Zwecke ist die Pebble Smartwatch nicht nur ausreichend, sondern sogar deutlich zweckmäßiger, da sie eben unter Android und iOS sowie mit Einschränkungen sogar unter Blackberry 10 läuft. Dazu muss das Gerät nur alle fünf bis sechs Tage aufgeladen werden.

Es ist nicht lange her, seit ich meine Pebble Smartwatch auf Garantie ausgetauscht bekam. Die Uhr ist quasi fast noch neu. Wenn sie ein bis zwei Jahre durchhält, hat sie ihr Geld verdient. Aber wer weiß, vielleicht gönne ich mir zu Weihnachten dann doch etwas neues. Da wäre dann die Pebble Time Steel erste Wahl.

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