iOS7.1.1 auf iPhone 5s, iPad Air und iPad 3 installiert

24. April 2014

Vorgestern Abend hat Apple die neue iOS-Version 7.1.1 veröffentlicht. Ich habe die Firmware direkt nach der Freigabe auf dem iPhone 5s, dem iPad Air und dem iPad WiFi+Cellular installiert. Das ging alles in allem in weniger als einer halben Stunde über die Bühne, zumal es sich nur um ein kleines Update handelt.

iOS7.1.1 auf dem iPhone 5s installiert

iOS7.1.1 auf dem iPhone 5s installiert

iOS7.1.1 schließt Sicherheitslücken und enthält weitere Bugfixes. Schön ist zudem die deutlichere Anzeige von In-App-Käufen beim Download entsprechender Apps. Details zur neuen Firmware für die mobilen Apple-Geräte sind bereits auf teltarif.de zu finden.

Downcast jetzt auch am Mac

24. April 2014

Seit Veröffentlichung von iOS7 ist Downcast meine bevorzugte Podcast-App auf iPhone und iPad. Neben Podcasts und Folgen lassen sich auch Einstellungen über die iCloud synchronisieren. Das klappt fast immer sehr zuverlässig, so dass ich mit der Anwendung, die bei mir im Herbst vergangenen Jahres Instacast abgelöst hat, wirklich zufrieden bin.

Downcast auf dem MacBook Air

Downcast auf dem MacBook Air

Nun habe ich mir auch Downcast für den Mac gegönnt, das im Mac AppStore für vergleichsweise happige 8,99 Euro verkauft wird. Vor allem für Video-Podcasts ist es eben doch ein Vorteil, auch mal den Rechner anstelle eines Smartphones nutzen zu können, zumal ich nicht immer ein Tablet dabei habe.

Bei der Ersteinrichtung meinte die Mac-Version von Downcast, mir noch einige ältere Podcast-Folgen unterjubeln zu können, die ich längst gehört oder gesehen hatte. Nach einer einmaligen Bereinigung läuft aber nun alles einwandfrei und die Daten-Synchronisation funktioniert perfekt.

Nun lasse auch Downcast auch am MacBook Air stündlich nach neuen Podcast-Folgen suchen, verzichte aber im Gegensatz zu iPhone und iPad auf einen Download. Wenn ich wirklich beispielsweise den kicker Videopodcast oder Computerclub Zwei am Rechner ansehe, reicht dafür auch das Streaming und ich muss das MacBook nicht mit Audio- und Videodateien zumüllen.

Champions League live über das LTE-Netz von Vodafone

24. April 2014

Champions-League-Abend und im Hotel in Berlin. Noch schnell eine Sky Sportsbar aufsuchen? Lohnt nicht. Ich hatte mich mit Hobbyfreunden zum Abendessen getroffen, so dass die zweite Halbzeit des Spiels zwischen Real Madrid und Bayern München bereits begonnen hatte.

Auf dem Rückweg ins Hotel bemühte ich zunächst die Sport1.fm-App, um bei der Party mit dabei zu sein. Im Hotel angekommen nutzte ich Sky Go am MacBook Air, um die verbliebenen rund 30 Minuten des Champions-League-Halbfinals zu verfolgen.

Fußball live mit Sky Go auf dem MacBook Air

Fußball live mit Sky Go auf dem MacBook Air

Die Internet-Verbindung stellte dabei das Huawei E5372 mit eingelegter Vodafone-Daten-SIM her. Das klappte in weiten Teilen sehr gut. Bild- und Tonqualität waren ausgezeichnet. Lediglich zweimal gab es kurze Aussetzer, wobei die Wiedergabe der Übertragung aus Madrid jeweils nach wenigen Sekunden automatisch fortgesetzt wurde.

Ein Speedtest zeigte, dass das LTE-Netz von Vodafone am Einsatzort dennoch keine absoluten Spitzenwerte lieferte. Im Downstream kam ich auf vergleichsweise schlechte 13 MBit/s, während der Upstream bei 14 MBit/s lag.

Besonders enttäuschend waren im Test die Pingzeiten um 140 ms, die man auch beim normalen Surfen im Internet immer wieder bemerkt. Dafür, dass das LTE-Netz vermutlich noch von vergleichsweise wenigen Nutzern verwendet wird, sind diese Ergebnisse nicht sehr überzeugend.

Immerhin: Das LTE-Signal von Vodafone war im Test wirklich hervorragend. Hier sieht man deutlich, dass der Anbieter sein 4G-Netz immer weiter verdichtet, was in vielen auch schon vor geraumer Zeit versorgten Regionen nun zu einer besseren Indoor-Versorgung führt.

Erster Einsatz für Huawei-MiFi E5372

24. April 2014

Vor einigen Wochen habe ich mir neben dem Huawei E5776 auch das Huawei E5372 zugelegt. Der zweite Mobile Hotspot bietet einige Vorteile gegenüber dem Modell, das ich schon länger besitze. Es gibt aber auch Nachteile.

Vorteil ist der wechselbare Akku, während dieser beim E5776 fest verbaut ist. In Deutschland habe ich zwar noch keinen Online-Shop gefunden, der die Akkus liefern kann. Über die Google-Suche wurde ich bei einem Händler in Großbritannien fündig, der dann schlussendlich von den Niederlanden aus verschickt hat.

Dafür ist allerdings – und das ist der große Nachteil – die Akkulaufzeit deutlich geringer als beim E5776, das ohne weiteres einen ganzen Arbeitstag lang durchhält. Der Zweitakku (oder zwischendurch mal eine Steckdose) ist beim E5372 demnach zwingend erforderlich.

Huawei E5372 (Foto: o2)

Huawei E5372 (Foto: o2)

Sehr schön ist der “klassische SIM-Karten-Halter”, während der SIM-Schacht beim E5776 ähnlich aufgebaut ist wie die Speicherkarten-Halterungen bei aktuellen Smartphones. Wer da eine Nano- oder Micro-SIM mit Adapater verwendet, läuft Gefahr, die Karte nie mehr aus dem MiFi entfernen zu können, da sie sich innen verhakt.

Das E5372 besitzt einen klassischen SIM-Schacht, wo man ohne Probleme auch Adapterkarten verwenden kann. Genau das mache ich derzeit auch mit einer Micro-SIM von Vodafone.

Das E4372 kann darüber hinaus öffentliche WLAN-Hotspots weiterverteilen. Genau das habe ich gestern im ICE aus der Heimat nach Berlin fahrend erstmals genutzt. So konnte ich neben meinem MacBook Air auch das Samsung Galaxy Note 3 und das Apple iPhone 5s mit dem Telekom-Hotspot versorgen. Das lief problemlos und sehr stabil.

Über das MiFi-Menü im Browser oder über die Huawei-Apps für iOS und Android sucht man das gewünschte WLAN-Netz aus. Der Login erfolgt dann an einem der verbundenen Geräte. Danach steht die Online-Verbindung für alle verbundenen Geräte zur Verfügung.

Das Huawei E5372 hat die Datenverbindung während der gesamten rund dreieinhalbstündigen ICE-Fahrt gehalten. Dabei wurden rund 20 Prozent der Akkukapazität verbraucht. Bei UMTS- oder LTE-Nutzung ist das Gerät nach meinem bisherigen Erfahrungen Akku-hungriger.

Die Qualität des Telekom-Hotspots, die mit dem MiFi natürlich nichts zu tun hat, war besser als in den vergangenen Monaten. In Osthessen und Südniedersachsen war der Internet-Zugang zwar recht langsam, aber dennoch bedingt nutzbar. Weiter nördlich war die Performance dann deutlich besser.

In Berlin im Hotel nutze ich das E5372 nun ebenfalls. Hier hatte ich bei längerem Betrieb teilweise Probleme, wobei der Internet-Zugang nun über das LTE-Netz von Vodafone hergestellt wird. Immer wieder kam es zu Unterbrechungen der Online-Verbindung, so dass ich das MiFi neu starten musste. Ob dieser Effekt nun vom Router oder vom Mobilfunknetz zu verantworten ist, muss sich in weiteren Tests zeigen.

Eines kann ich aber heute schon sagen: Die WLAN-Reichweite des Huawei E5372, die in anderen Tests oft kritisiert wird, reicht für meine Zwecke völlig aus. Im gesamten Hotelzimmer (wozu ich jetzt auch mal das Bad zähle) ist das Signal sehr gut. Mehr muss das Gerät für meine Anwendungsfälle gar nicht leisten.

Roaming-Bilanz: Podcasts verursachten den meisten Traffic

22. April 2014

In der vergangenen Woche war ich auf Teneriffa und La Gomera unterwegs. Dabei habe ich insgesamt knapp 3,2 GB Daten übertragen, wie ein Blick auf das Datennutzungsmenü des Samsung Galaxy Note 3 zeigt. Etwas mehr als 1,8 GB machte dabei die Podcasting-App BeyondPod aus. Ich muss ehrlich sagen: Ich hätte nicht gedacht, dass die Podcasts einen derart großen Traffic verursachen, zumal es sich überwiegend um reine Audio-Angebote handelt.

BeyondPod zeigt sich datenhungrig

BeyondPod zeigt sich datenhungrig

Bei künftigen Auslands-Aufenthalten werde ich wohl auf die Podcast-Nutzung über das Mobilfunknetz verzichten und mir für Downloads jeweils ein öffentliches WLAN-Netz suchen. Ansonsten besteht die Gefahr, das 5-GB-Limit zu knacken und in die Performance-Drossel zu geraten.

Innerhalb Deutschland entschärft sich das Problem dadurch, dass ich die Downloads auch über andere SIM-Karten durchführen kann. Dadurch verteilt sich der Datenverkehr auf mehrere Verträge.

Dennoch werde ich wohl mein Huawei E5372 künftig auch dann mitnehmen, wenn ich das Gerät nicht als MiFi benötige. Das Gerät ermöglicht es auch, öffentliche WLAN-Netze weiterzuverteilen. Anders ausgedrückt: Mit dem Huawei-Gerät hätte ich die Möglichkeit gehabt, das Hotel-WLAN in Playa Paraiso nicht nur am MacBook Air, sondern auch am iPad Air und allen Smartphones zu nutzen.

Smartphones mit Zeitzonen-Problemen auf den Kanarischen Inseln

19. April 2014

Schon bei früheren Aufenthalten auf den Kanarischen Inseln ist mir aufgefallen, dass die Smartphones oft Probleme mit der Ermittlung der richtigen Zeitzone haben. So war es auch dieses Mal auf Teneriffa keine Seltenheit, dass Samsung Galaxy Note 3, Blackberry Q10 und Nokia Lumia 1020 die Mitteleuropäische Sommerzeit anstelle der Westeuropäischen Sommerzeit angezeigt hatten.

Einzige Lösung für die Misere ist es offenbar, auf die automatische Zeitzonen-Einstellung zu verzichten und diese manuell auszuwählen. Warum es aber zu diesem Problem kommt, ist mir unklar. In den USA, wo man sogar bei Fahrten von einem Bundesstaat in den nächsten die Zeitzone wechselt, klappt dies deutlich besser.

Denkbar wäre, dass sich die spanischen Mobilfunk-Netzbetreiber zum Teil an der Zeitzone des Festlandes orientieren und diese eben auch auf den Kanarischen Inseln übermitteln, was zuweilen für ziemliche Verwirrung sorgt. Welche deutsche SIM-Karte im Handy genutzt wird, ist unerheblich. Der Fehler tritt generell auf.

Base lässt Transparenz bei mobiler Internet-Nutzung vermissen

17. April 2014

Ich bin mit meinem Base-Tarif grundsätzlich sehr zufrieden. Insbesondere die EU Reise Flat ist derzeit noch einzigartig auf dem deutschen Mobilfunkmarkt, wobei es jetzt schon klar ist, dass weitere Anbieter nachziehen werden.

Was mich stört ist die fehlende Transparenz bei der mobilen Internet-Nutzung. Es gibt zwar Apps, die den ungefähren Datenverbrauch anzeigen sollen. Dabei bleibt aber beispielsweise der Abrechnungstakt unberücksichtigt.

Beim Prepaid-Produkt Base Go schafft es der Netzbetreiber, über das Kundenmenü auf der Webseite und auch per App über den tatsächlichen Verbrauch zu informieren. So gesehen kann ich es nicht nachvollziehen, dass man sich als Vertragskunde auf ein “Schätzeisen” anstelle handfester Fakten verlassen muss. Hier besteht dringender Handlungs- bzw. Nachbesserungsbedarf.

Freud und Leid mit dem Nokia Lumia 1020

16. April 2014

Das Nokia Lumia 1020 habe ich mir zugelegt, um unterwegs eine Connected Camera zur Verfügung zu haben, die zudem auch ein gutes Navigationsgerät und nicht zuletzt ein Smartphone ist. In den USA habe ich mit Here Drive+, der Navi-Software von Nokia, immer sehr gute Erfahrungen gemacht. Auf Teneriffa ist die App dagegen ein Totalausfall.

Nicht nur meine Erfahrungen auf dem Weg ins Hotel am vergangenen Samstag waren negativ. Auch bei weiteren Ausflügen hier auf der Insel gibt Here Drive+ zum Teil missverständliche oder sogar falsche Routenanweisungen. Auch wenn es die Software ohne Zusatzkosten gibt: Hier ist Nachbessern dringend geboten.

Als Kamera macht sich das Smartphone dagegen, wie zuvor schon unter anderem auf dem Mobile World Congress (MWC), der Internationalen Tourismus Börse (ITB) und der CeBIT sehr gut. Ich bereue es nicht, meine bislang genutzte Lumix-Digicam zuhause gelassen zu haben.

Zwei Probleme gibt es allerdings: Bei direkter Sonneneinstrahlung auf das Display fotografiert man fast “blind”. Das kenne ich auch von meiner nativen Digitalkamera hat, die dann aber dadurch punktet, dass sie noch über ein “analoges Fenster” verfügt, das anzeigt, was man gerade fotografiert.

Heute habe ich zudem das Problem, dass ich im Loro Parque unterwegs bin, wo Ladekabel nicht gerade auf dem Bäumen wachsen. Bei zugegeben sehr intensiver Nutzung ermahnte mich das Nokia Lumia 1020 nach etwa vier Stunden, vielleicht doch mal ans Aufladen zu denken.

Natürlich habe ich einen externen Akku dabei, so dass alles nahtlos weiterläuft. Dennoch wäre es wünschenswert, wenn Nokia künftig Akkus mit höherer Kapazität verbauen würde. Die Kamera ist in Verbindung mit dem Display nunmal eine Anwendung, die ein bisschen mehr Akku-Kapazität verbraucht. Also sollte der Hersteller einem Kamera-Handy einen ausreichend dimensionierten Stromspender mit auf den Weg geben.

Mobilfunk auf La Gomera

15. April 2014

Heute habe ich im Rahmen meines Teneriffa-Urlaubs einen Tagesausflug auf die Nachbarinsel La Gomera gemacht, die für mich Neuland war. 2009 konnte ich La Gomera von Teneriffa aus schon einmal sehen, ich war aber heute zum ersten Mal dort.

Auf La Gomera ist alles etwas kleiner und gemütlicher als auf der auf den Massen-Tourismus ausgerichteten Nachbarinsel. Es gibt sehr viel Natur zu entdecken und es gibt sehr viele Gegenden, in denen man maximal mit GSM telefonieren und mit EDGE oder gar GPRS im Internet surfen kann.

Dabei ist der mobile Internet-Zugang über 2G ähnlich unbrauchbar, wie es in Deutschland mittlerweile der Fall ist. Hin und wieder kommen E-Mails und Instant Messages durch. Für mehr reicht es aber nicht.

UMTS hatte ich in der Inselhauptstadt San Sebastian zur Verfügung – und das gleich in drei Netzen (Movistar, Vodafone und Orange). LTE war bei einer Netzsuche dagegen nicht zu sehen. Unterwegs begegnete mir die 3G-Anzeige nur selten, was mich beim Ausflug über die Insel allerdings nicht wirklich gestört hat.

Roaming-Erfahrungen: Telefonieren mit SIM-Karten von Base und o2 auf Teneriffa

14. April 2014

Bei aller Begeisterung für mobiles Internet: Man soll Gerüchten zufolge auch im Jahr 2014 mit dem Handy noch telefonieren können. Heute habe ich das ziemlich ausgiebig getestet. Hier einige Details zu den Erfahrungen mit SIM-Karten von o2 und Base, die jeweils im spanischen Orange-Netz eingebucht waren.

Da war der Versuch, meinem Nachbarn und Mieter mit o2 zum Geburtstag zu gratulieren. Die Leitung rauschte, ich konnte ihn immerhin hören, er mich aber nicht. Versuch gescheitert. Später klappte es dann, wenn auch mit ebenfalls nicht idealer Sprachqualität und leichter Verzögerung bei den Gesprächen.

Ein Kumpel, der sich zurzeit in der Tschechei aufhält, rief mich mit seiner Base EU Reise Flat auf meiner Base EU Reise Flat an. Einwandfreie Sprachqualität, kaum von einem innerdeutschen Gespräch zu unterscheiden. Dafür aber “verbogene” Rufnummernübermittlung. Ich bekam bei seinem Anruf +34 anstelle von +49 angezeigt, als ich ihn anrief, lautete die übertragene Landesvorwahl +420 anstelle von +49. Die Base-Vorwahl und -Rufnummer nach dem Landeskenner wurden korrekt übermittelt.

Mit o2 habe ich zudem vom Süden in den Norden von Teneriffa telefoniert. Hier war die Sprachqualität sehr gut. Das gleiche gilt auch für drei Base-Anrufe zu verschiedenen Freunden in Deutschland, wobei es bei einem der drei Telefonate ebenfalls zu Verzögerungen bei der Sprachübertragung kam.

Insgesamt gesehen klappt das alles aber schon sehr gut – und mittlerweile auch zum kleinen Preis. So macht International Roaming Spaß.


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