Mobiles Internet im ICE zwischen Frankfurt am Main und München

23. Mai 2013

Heute war ich auf einem Event in München. Ich bin mit dem ICE gefahren und war auf das schlimmste gefasst, was die mobile Internet-Versorgung angeht. Letztendlich wurde ich aber positiv überrascht. Auf der Hinfahrt gab es kein WLAN, aber sehr oft LTE-Netz von der Deutschen Telekom. Ebenfalls häufig war ich im UMTS-Netz eingebucht, während nur selten ein Fallback auf EDGE erfolgte.

Auf der Rückfahrt wurde ich von einer fast lückenlosen WLAN-Abdeckung überrascht. Diese gibt es offiziell nur auf der Strecke Frankfurt – München über Stattgart, nicht aber über Nürnberg. Offenbar haben Bahn und Telekom auch hier den Ausbau schon deutlich vorangetrieben. Die Performance war sehr gut. Lediglich in einigen Tunneln musste man mit kurzen Ausfällen leben.

Radio Player+: Empfehlenswerte Webradio-Software für Blackberry 10

23. Mai 2013

Als Webradio- und Podcast-Nerd habe ich natürlich auf dem Blackberry Z10 und dem Blackberry Q10 auch nach passenden Apps für diese Anwendungsbereiche gesucht. Während es für die Podcast-Nutzung nach wie vor nur Anwendungen gibt, die keinen so guten Eindruck hinterlassen, ist die Situation im Webradio-Bereich deutlich besser.

Mit Tunein Radio ist auf der Blackberry-10-Plattform die Referenz unter den Smartphone-Anwendungen für Internet-Radio verfügbar. Derzeit gibt es aber noch keinen Sleep Timer und keineWecker-Funktion. In diese Presse springt der Radio Player+, der wie Tunein Radio in der Blackberry World vertreten ist.

Gibt es Tunein Radio kostenlos (eine kostenpflichige Pro-Version ist noch nicht verfügbar), so schlägt der Radio Player + mit einem Kaufpreis von 1,89 Euro zu Buche. Dafür werden Shoutcast- und Icecast-Streams unterstützt, als Audio-Formate stehen MP3 und AAC+ zur Verfügung, es lassen sich Favoriten anlegen, Sleep-Timer und Wecker gibt es ebenso.

Ich habe den geringen Kaufpreis investiert und bin mit dem Radio Player+ sehr zufrieden. Die Anwendung läuft hundertprozentig stabil. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Internet-Zugang über WLAN oder über das Mobilfunknetz hergestellt wurde.

Samsung Galaxy Note 2 LTE bleibt Telekom-Handy

22. Mai 2013

Das Experiment, zwei Blackberry-Smartphones als Hauptgeräte zu verwenden, habe ich heute wieder aufgegeben. Zwar ist die Hardware des Blackberry Z10 absolut überzeugend. Es macht aber keinen Sinn, wegen fehlender Apps im Alltag auf ein drittes Smartphone angewiesen zu sein.

Am Blackberry Q10 führt kein Weg dabei. Das einzige aktuelle Tastatur-Gerät möchte ich nicht missen. Es bleibt mit meiner o2-Karte im Einsatz. Für meine Telekom-SIM setze ich nun aber wieder das Samsung Galaxy Note 2 LTE ein. Das Smartphone verfügt über ein großes Display zum Surfen im Internet, man kann Touch&Travel von der Deutschen Bahn AG nutzen und mit BeyondPod gibt es auch einen guten Podcasting-Client.

Samsung Galaxy Note 2 LTE

Samsung Galaxy Note 2 LTE

Dafür befindet sich die E-Plus-Karte nun wieder im Apple iPhone 5, während die 1&1-SIM im Vodafone-Netz wie gewohnt im Nokia Lumia 920 im Einsatz ist. Im Blackberry Z10 befindet sich derzeit eine NetzClub-Karte. In Zukunft werde ich das Smartphone vor allem auf Auslandsreisen für lokale Prepaidkarten verwenden.

Damit habe ich nun wieder vier SIM-Karten in vier Netzen und mit vier Smartphone-Betriebssystemen im Einsatz. Damit sollte ich für alle Tests und Netzbedingungen gerüstet sein.

Blackberry Playbook 3G eingetroffen und in Betrieb genommen

20. Mai 2013

Bereits am Samstag hat mich das Blackberry Playbook 3G erreicht. Ich habe das Tablet sofort in Betrieb genommen und mit den wichtigsten Apps versorgt. Als SIM-Karte dient mir eine UltraCard meines Vodafone-Datenvertrags. In der Praxis testen konnte ich die Mobilfunk-Schnittstelle des Blackberry Playbooks 3G allerdings noch nicht, da diese nur den UMTS-Standard, nicht aber GPRS und EDGE unterstützt.

Blackberry Playbook 3G (Foto: Blackberry)

Blackberry Playbook 3G (Foto: Blackberry)

Mit der Inbetriebnahme des Blackberry Playbook 3G ist die Umstellung meiner Hauptgeräte auf das Blackberry-Ökosytem abgeschlossen. Ich behalte das Blackberry Z10 nämlich als Telekom-Handy bei und tausche es nicht, wie ursprünglich angedacht, nach der Blackberry Live wieder gegen das Samsung Galaxy Note 2 LTE aus.

Die o2-SIM-Karte verbleibt im Blackberry Q10, wobei ich eine weitere MultiCard im Apple iPhone 5 nutze. So kann ich den o2-Anschluss auch für Multimedia-Anwendungen nutzen, die es für Blackberry 10 noch nicht gibt. Weitere Überlegung ist, bei Auslandsreisen das Blackberry Q10 mit einer lokalen Prepaidkarte zu betreiben und das iPhone als primäres o2-Handy zu nutzen.

Das Samsung Galaxy Note 2 LTE ist nun mit meiner E-Plus-Karte im Einsatz, während die 1&1-SIM im Vodafone-Netz wie bisher ihre Dienste im Nokia Lumia 920 verrichtet. Die Prepaidkarte von T-Mobile USA will ich vorerst erhalten, zumal ich für das kommende Jahr eine weitere Reise in die USA plane. Die Karte verbleibt im HTC One XL, das den vom Netzbetreiber genutzten UMTS-1900-Frequenzbereich unterstützt.

Jubiläum: Seit zehn Jahren Blackberry-Nutzer

17. Mai 2013

Man sagt mir ja – durchaus zurecht – nach, dass ich meine Smartphones öfter wechsele als andere Leute die Unterwäsche. Im Laufe der Jahre habe ich fast jede Nokia-Communicator-Generation mitgemacht. Der Hiptop von E-Plus faszinierte mich, weil er erstmals eine mobile Internet-Flatrate in Deutschland bot.

Ich war mit Windows Mobile unterwegs und als 2007 das erste iPhone-Modell auf den Markt kam, war ich einer der ersten Käufer in Deutschland. Auch bei Android war ich von Anfang an dabei. Noch bevor das T-Mobile G1, damals das erste Google-Smartphone, in Deutschland auf den Markt kam, besorgte ich mir ein Gerät aus den USA.

Den Nokia Communicator gibt es heute leider nicht mehr. Das iPhone als seinerzeit erstes Multimedia-Smartphone ist austauschbar geworden. Android und Windows Phone haben aufgeholt und bieten ebenfalls sehr gute Geräte. Zum produktiven Arbeiten eignen sich diese aber – im Gegensatz zum Communicator – nicht.

Einer Marke bin ich nun – fast auf den Tag genau – seit zehn Jahren treu. Dabei handelt es sich um Blackberry. Am 2. Juni 2003 hatte T-Mobile als erster deutscher Mobilfunk-Netzbetreiber das damals als Prosumer-Lösung (später Blackberry Internet Service) bekannte Angebot für kleinere Firmen, Selbstständige und interessierte Privatkunden gestartet. Wenige Tage später stand ich im damaligen T-Punkt auf der Zeil in Frankfurt am Main, um einen Laufzeitvertrag mit Blackberry-Datenoption abzuschließen.

Zwei Modelle waren damals verfügbar: Das Blackberry 6230 mit Schwarz/Weiß-Display und das Blackberry 7230, das damals schon ein Farbdisplay an Bord hatte. 269,95 Euro kostete mich das Blackberry 7230 damals mit Vertrag. Faszinierend war für mich vor allem der E-Mail-Pushdienst, während ich mit dem Nokia Communicator und anderen Geräten E-Mails manuell abrufen musste.

Blackberry 7230 (Foto: Wikipedia)

Blackberry 7230 (Foto: Wikipedia)

Der Funktionsumfang war damals sehr eingeschränkt. Es gab einen WAP-Browser und per Datenkabel ließen sich Outlook-Kontakte und -Termine auf das Smartphone synchronisieren. An Apps war noch nicht zu denken. Dafür war das System sehr datensparend – dank der komprimierten Übertragung über die Blackberry-Server. Das war in den Anfangsjahren des GPRS-Zugangs (EDGE oder gar UMTS gab es noch nicht) auch sehr wichtig, da die Übertragung damsls richtig teuer war.

Später konnte ich einen langjährigen Freund davon überzeugen, den Blackberry Enterprise Service ins Produkt-Portfolio seiner Firma aufzunehmen und quasi als Nebenprodukt auch mir einen Geschäftskunden-Zugang zu ermöglichen. Dazu legte ich mir das Blackberry 8700g zu. Die Enterprise-Aktivierung musste damals noch per Datenkabel direkt am Server durchgeführt werden. Die Aktivierung direkt über das Smartphone kam erst später.

Mein nächstes Modell war das Blackberry Storm 9500, das im Herbst 2008 auf den Markt kam und als erstes Blackberry mit einem Touchscreen, dafür aber ohne Hardware-Tastatur ausgestattet war. Dem Apple iPhone wollte RIM damit Konkurrenz machen. Das ist kläglich gescheitert, so dass auch ich das Gerät nach nur wenigen Wochen wieder abgegeben hatte.

Nun legte ich mir das  Blackberry Curve 8900 zu, das Ende 2008 auf den Markt kam und für die Navigation mit einem Trackball anstelle eines Rads auf der rechten Seite des Smartphones ausgestattet war. Mit diesem Gerät war ich sehr zufrieden. Abgegeben habe ich es Anfang 2010 zugunsten des Blackberry Bold 9700. Grund für den Wechsel: Ich musste zu dieser Zeit sehr viel mobil arbeiten und wollte ein UMTS-fähiges Gerät haben. Das Blackberry Curve 8900 unterstützte zwar EDGE, nicht jedoch UMTS.

Das Blackberry Bold 9700 war ein sehr schönes Gerät, das ich vermutlich sogar bis zum Umstieg auf die neue Blackberry-10-Plattform verwendet hätte, wenn es nach dem Update auf die Firmware-Version 6 nicht so extrem wenig Speicherplatz gehabt hätte. Ich installiere nun wirklich nicht Unmengen an Apps. Dennoch geriet ich ständig an die Kapazitätsgrenzen. Ein Umstand, auf den RIM die Kunden durchaus hätte aufmerksam machen können. Dann wäre ich vielleicht beim OS 5 geblieben.

Also legte ich mir – obwohl die Spatzen bereits von den Dächern pfiffen, dass mit Blackberry 10 etwas völlig neues kommt – noch das Blackberry Bold 9790 zu. Dieses Gerät war gut. Es erfüllte seinen Zweck bis zuletzt sehr zuverlässig, lief unter der Betriebssystem-Version 7.1 und eignete sich demnach auch zum Einsatz als Mobile Hotspot, was bei früheren Blackberrys nicht möglich war.

Verkauft habe ich das Blackberry Bold 9790 zugunsten des Umstiegs auf Blackberry 10 in diesem Jahr. Dabei nutze ich seit Februar das Blackberry Z10 und seit Anfang Mai das Blackberry Q10. Beiden Geräten merkt man sofort an: Blackberry ist im zweiten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts angekommen. Endlich sind Betriebssystem, Performance, Look & Feel mit der Konkurrenz ebenbürtig. Mit diesen Geräten kann Blackberry noch einmal auf dem Markt angreifen.

Nachdem ich kurzzeitig bereits ein Blackberry Playbook in der WLAN-Version besaß, erwarte ich nun die Ankunft der 3G-Version. Dann bin ich erstmal komplett ausgerüstet. Gespannt bin ich, wie die neuen Blackberry-Handhelds vom Markt angenommen werden. In Großbritannien hatte ich einen sehr guten Eindruck, während Blackberry in den USA bei weitem nicht mehr die Rolle wie vor einigen Jahren spielt.

In Deutschland vermisse ich vor allem Werbung. Es gibt zwar TV-Spots. Diese sagen aber eigentlich nicht viel aus. Ich glaube kaum, dass sich potenzielle Kunden aufgrund dieser Spots für ein Blackberry Z10 entscheiden. In Großbritannien habe ich Promoter in den Handy-Shops getroffen, die einem das Z10 unter die Nase halten und vorführen, die zeigen, was die Geräte können und die Kunden überzeugen. Das krasse Gegenbeispiel ist der o2-Shop in Hanau, der möglicherweise repräsentativ auch für andere deutsche Mobilfunkländen steht. Auf die Frage, ob das Blackberry Z10 vorrätig ist, antwortete der freundliche Mitarbeiter, Blackberry-Geräte bestelle man wegen der geringen Nachfrage nur auf ausdrücklichen Kundenwunsch.

So kann es leider nicht funktionieren. Man kann nur hoffen, dass Hersteller und Mobilfunkanbieter verstärkt am Marketing arbeiten. Gerade das Blackberry Z10 ist auch für den Massenmarkt sehr interessant und mit iPhone und Android ebenbürtig. Ja, das App-Angebot ist noch kleiner. Dafür bekomme ich gut verarbeitete Geräte mit sehr gutem Display, hervorragenden Mobilfunk-Empfangseigenschaften, einer überdurchschnittlichen Sprachqualität und einem guten Klang auch bei der Musik-Wiedergabe direkt am Smartphone.

In diesem Sinne freue ich mich auf die nächsten zehn Jahre mit dem Blackberry, dem einzigen Hersteller, der nach wie vor auch auf Smartphones mit physischer Tastatur setzt. Und genau das brauche ich zum mailen, chatten, bloggen und Artikel schreiben.

Blackberry Live: Das war Tag 3

17. Mai 2013

Am letzten Tag der diesjährigen Blackberry Live herrschte definitiv bereits Aufbruchstimmung. Selbst die Jungs von Crackberry.com haben ihren Stand schon gegen Mittag abgebaut.

Die Blackberry Live 2013 ist Geschichte (Foto: Blackberry)

Die Blackberry Live 2013 ist Geschichte (Foto: Blackberry)

Ich konnte aber immerhin meine Haupt-Blackberry-PIN zur Nutzung auf weiteren Geräten entsperren lassen. Zuletzt gab es Probleme und die Fehlermeldung, ich hätte zu oft einen Gerätewechsel durchgeführt.

Das mit den Gerätewechseln kann gut sein, wenn ich bedenke, wie viele Blackberry Z10 in den letzten Monaten bei mir im Einsatz waren. Dazu das Blackberry Bold 9790 und das Blackberry Playbook.

Apropos Blackberry Z10: In Foren liest man immer wieder davon, dass das Gerät hin und wieder unvermittelt Reboots durchführt. Das kannte ich von meinen bisherigen Geräten nicht.

Beim Gerät, das ich auf der Blackberry Live bekommen habe, trat dieser Fehler aber auch auf. Ich bekam das Smartphone unkompliziert ausgetauscht und das neue Device hat den Fehler offenbar nicht.

Zudem habe ich nun auch wieder ein Blackberry Playbook bestellt: Die 3G-Version gibt es im Online-Store von Saturn derzeit für 333 Euro. Das ist ein Wort.

So richtig brauchbar ist die Mobifunk-Schnittstelle ja nicht, da sie tatsächlich nur UMTS, nicht aber GPRS und EDGE unterstützt. Die 3G-Version des Playbooks verfügt aber auch über einen schnelleren Prozessor als die Variante des Tablets, die nur per WLAN und die Blackberry-Bridge-Software eine Online-Verbindung darstellt.

Theoretisch würde ich jetzt bereits im Flugzeug nach Frankfurt am Main sitzen. Da mein Flug von Orlando nach Washington zuerst immer wieder verschoben und schlussendlich ganz abgesagt wurde, sitze ich noch immer in Florida – jetzt auf Kosten von United Airlines.

Untergebracht bin ich nun im Best Western. Nicht ganz so vornehm wie das Marriott, wo die Blackberry Live stattgefunden hat und wo ich bislang auch übernachtet habe. Dafür gibt es hier kostenloses WLAN-Internet. Also will ich nicht meckern.

Mit der EU+ Travel Option von o2 in den USA

16. Mai 2013

Heute geht mein Aufenthalt in den USA zu Ende. Dabei war ich für die reine Smartphone-Nutzung erstmals nicht mehr zwingend auf eine lokale Prepaidkarte angewiesen.

Seit einigen Wochen ist auf meinem o2-Anschluss die EU+ Travel Option aktiv. Diese gibt es in den aktuellen Geschäftskunden-Tarifen und kostet keine zusätzliche monatliche Grundgebühr.

200 MB Datenvolumen sind für einen ganzen Monat – zugegeben – nicht sehr viel. Für einen solchen Kurztrip hat das Volumen aber gut ausgereicht. Für Telefonate gilt der faire Preis von 49 Cent pro Verbindung und 1.000 SMS pro Monat sind auch noch mit dabei.

In der Regel war ich im Netz von AT&T eingebucht, wo auch die Performance des mobilen Internet-Zugangs sehr gut war. T-Mobile USA eignet sich im Blackberry Q10, meinem aktuellen o2-Smartphone, nicht, da die europäische Version des Telefons den von T-Mobile USA genutzten 1900-MHz-Bereich für UMTS nicht unterstützt.

Zum Vergleich: Bei der Deutschen Telekom müsste ich für die mobile Internet-Nutzung pro Tag 14,95 Euro zahlen und es wären jeweils nur 10 MB Volumen inklusive. Aus diesem Grund findet Internet auf meinem Telekom-Handy, dem Blackberry Z10, nur dann statt, wenn ein WLAN-Hotspot zur Verfügung steht.

Insgesamt gesehen bin ich dennoch froh, auch die T-Mobile-USA-Prepaidkarte (im HTC One XL) dabei zu haben. So konnte ich am MacBook richtig Gas geben. Mehr als 3 GB Volumen habe ich verbraucht. Das Hotel-WLAN wäre eine vergleichsweise teure Alternative gewesen: Stolze 14,95 Dollar pro Tag kostet der Zugang, auf den ich dann gerne verzichtet habe.

Blackberry Live in Orlando: Das war der zweite Tag

16. Mai 2013

Seit gestern findet also nun die Blackberry Live in Orlando statt. Ich bin noch bis morgen Mittag vor Ort. Besonders interessant war die gestrige Keynote, auf der es einen Überblick zu den Neuerungen gab, die Blackberry-Nutzer in der nächsten Zeit erwarten können.

Heute war dann Zeit, etwas ins Detail zu gehen, Aussteller zu besuchen und Kontakte zu knüpfen. Besonders interessant war dabei das Blackberry Q5, das es als tadellos funktionierenden Prototypen bereits auf der Blackberry Live gibt, während die finale Version des Smartphones erst im Juli auf den Markt kommt.

Blackberry Q5

Blackberry Q5

Ich hatte die Gelegenheit, mit das Blackberry Q5 etwas näher anzusehen. Es ist schon ein ziemlicher Plastikbomber. Andererseits ist die Performance wirklich nicht schlecht. Der fest verbaute Akku ist aber dennoch ein K.O.-Kriterium bei mir. Ich hoffe nur, dass Blackberry sich nicht auch diesem Trend anschließt. Ein Hands-on zum Blackberry Q5 gibt es voraussichtlich im Laufe des Donnerstags auf teltarif.de.

BBM konnte ich auf meinem Blackberry Q10 auf die neue Beta-Version upgraden. Hier sind nun die Kanäle verfügbar, die im Sommer offiziell eingeführt werden. Ansonsten ergaben sich einige nette Gespräche – unter anderem mit Mitarbeitern von T-Mobile USA.

Hier in Orlando herrscht insgesamt eine gute Stimmung. Dennoch bin ich nach wie vor skeptisch, was die Zukunft von Blackberry angeht. Vor allem das Marketing lässt zumindest in Deutschland noch sehr zu wünschen übrig. Shops der großen Netzbetreiber haben die Geräte teilweise nicht einmal da und bestellen diese auf Anfrage.

Auf diesem Weg kann  der Neustart von Blackberry keinen durchschlagenden Erfolg haben. Hier und auch im Bereich der App-Verfügbarkeit muss noch einiges getan werden. Ansonsten nutzen die beste Hardware und das schönste Betriebssystem nichts.

Mein neues Blackberry Z10 und ich: Der Dienstag auf der Blackberry Live

15. Mai 2013

Das Blackberry Z10 lässt mich irgendwie nicht los. Bereits Anfang Februar hatte ich mir ein Gerät in London gekauft – drei Wochen bevor es in Deutschland verfügbar war. Als ich in Deutschland ein Testgerät von der Blackberry-PR-Agentur bekam, verkaufte ich mein eigenes Gerät, zumal ich ja ohnehin vor hatte, auf das Blackberry Q10 umzusteigen.

Dann wollte die PR-Agentur das Testgerät deutlich früher zurückhaben, als ich eingeplant hatte. Also legte ich mir erneut ein Blackberry Z10 zu. Da ich das erste Gerät gut verkaufen konnte und die Preise inzwischen gesunken waren, machte ich sogar unterm Strich einen kleinen Gewinn.

Vergangene Woche kam das von mir lange erwartete und heiß ersehnte Blackberry Q10 auf den Markt. Ich legte mir das Gerät sofort zu und gab im Gegenzug mein Blackberry Z10 wieder ab. Und heute bekam ich nun erneut ein Blackberry Z10 – wie jeder Teilnehmer an der Blackberry Live.

Diesmal darf es bleiben und ab sofort nutze ich für die Dauer der Blackberry Live die beiden Blackberrys auch als Hauptgeräte. Im Q10 verbleibt die o2-SIM-Karte, das Z10 löst bis zum kommenden Wochenende das Samsung Galaxy Note 2 LTE als Telekom-Handy ab. Künftig will ich das Blackberry Z10 vorwiegend auf Auslandsreisen nutzen und mit lokalen SIM-Karten bestücken. In Deutschland wird es mein simquadrat-Handy.

Die Blackberry-Smartphones haben den Vorteil einer guten Verarbeitung, einer überdurchschnittlichen Empfangsleistung, einer guten Sprachqualität und einer guten Musik-Wiedergabe-Qualität. Das Blackberry-10-Betriebssystem ist super. Einzig das App-Angebot ist noch “ausbaufähig”. Daher braucht man derzeit zwingend auch ein Android- oder iOS-Gerät.

Blackberry betreibt hier auch einen kleinen Shop, der Zubehör offeriert. Das hatte den Nachteil, dass ich viel Geld ausgegeben habe. Aber ich bin nun unter anderem im Besitz des Zweitakku-Ladegeräts für das Blackberry Q10. Das ist in Deutschland noch gar nicht lieferbar.

Auf der Keynote fand ich besonders spannend, dass der BBM-Messenger im Sommer auf das iPhone und auf Android-Smartphones kommen wird. Er könnte sich somit zu einer echten WhatsApp-Konkurrenz entwickeln.

Interessant ist auch das Blackberry Q5 als drittes Smartphone auf der Blackberry-10-Plattform. Ein solches Einsteiger-Modell, das mit günstigen Preisen den Massenmarkt anpeilt, macht sicher Sinn und könnte dazu beitragen, dass Blackberry verlorene Marktanteile zurückgewinnt. Was mir an diesem Handy allerdings nicht gefällt, ist der fest eingebaute Akku. Hoffentlich setzt sich dieser Trend nicht bei weiteren Blackberry-Smartphones fort.

Dann war da noch das Software-Update auf Blackberry OS 10.1 am Blackberry Z10. Die Installationsdatei war rund 330 MB groß. Ich habe die neue Firmware dennoch sofort installiert. Einen Bericht hierzu sollte es morgen (aus Sicht der amerikanischen Zeitzone) bzw. heute (aus europäischer Sicht) auf teltarif.de geben. Dort finden sich auch weitere Meldungen zu den Neuheiten, die auf der Blackberry Live vorgestellt wurden.

T-Mobile USA: Nicht alle europäischen Smartphones sind geeignet

15. Mai 2013

Im Urlaub im März habe ich allen Unkenrufen anderer USA-Reisender zum Trotz sehr gute Erfahrungen mit T-Mobile USA gemacht. Die UMTS-Netzabdeckung war im Südwesten der USA zwar geringfügig, nicht aber deutlich schlechter als die Versorgung des Mitbewerbers AT&T.

Auch hier in Orlando, Florida, zeigte sich ein ähnliches Bild, als ich die SIM-Karte im HTC One XL betrieben hatte. Die 3G-Versorgung ist für meine Zwecke völlig ausreichend und die Performance bei der mobilen Internet-Nutzung ist gut.

Steckt man die SIM-Karte aber in ein Samsung Galaxy Note 2 LTE oder in ein Blackberry Z10, dann ist Schluss mit lustig. Diese beiden Smartphones unterstützen in der in Europa verkauften Version nicht den von T-Mobile USA unterstützten UMTS-1900-Standard.

T-Mobile USA wechselt mit seinem UMTS-Netz derzeit von der noch exotischeren Frequenz 1700 MHz auf 1900 MHz. Aber auch hier muss man sich sein Smartphone genau aussuchen. Erwischt man ein Gerät, das UMTS auf 1900 MHz nicht unterstützt, so steht nur EDGE-Performance zur Verfügungm


Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.

Schließe dich 204 Followern an